pädagogisches konzept

  

 

Die Arbeit mit dem Kind

„…ich glaub a dich…“

Wir legen sehr grossen Wert auf den Respekt im Umgang mit jedem einzelnen Kind. Wir versuchen auf die kindlichen Bedürfnisse einzugehen, sie ernst zu nehmen und sie ihrer Entwicklung entsprechend zu begleiten und zu unterstützen.

In den ersten Lebensjahren geht die Entwicklung oft sehr schnell voran. Es gibt dabei individuelle Entwicklungsschritte, die wir unterstützen und fördern wollen.

 

“…du chasch das…”

In kleinen Schritten lernen die Kinder Alltagssachen wie Finken anziehen oder Zähneputzen usw. selber zu verrichten. Spielerisch und gemeinsam lernen die Kinder Schritt für Schritt die Selbständigkeit und wie gut es sich anfühlt, „wenn i da ganz elei chan“.

 

“…wämer zäme spiele?...”

Weiter ist es uns ein grosses Anliegen, den Kindern die ersten Schritte der Sozialkompetenzen zu vermitteln. In kleinen Schritten lernen sie Rücksicht zu nehmen, zu teilen, sich durchzusetzen, fair zu streiten, zu sagen was sie fühlen/wollen, zuzuhören, einander zu helfen usw.

Die Kinder sollen alleine spielen dürfen, selber streiten, diskutieren, Kompromisse finden usw. Daher geben wir ihnen genügend Raum für Freispiel. (Die Räumlichkeiten sind so gestaltet, dass die Kinder gefahrlos spielen können.)

 

“…verzell e mol… “

Die Sprache ist ein wichtiges Hilfsmittel zur Entwicklung der Selbständigkeit, der Selbstsicherheit und der sozialen Entwicklung. Aus diesen Gründen liegt uns die Sprachentwicklung sehr am Herzen. Wir fördern sie spielerisch und altersgerecht durch Lieder, Reime und Verse. Dadurch erleben und lernen die Kinder gemeinsam die Sprachmelodie. Durch Geschichten und Märchen tauchen wir in die Welt der Sprache und der Fantasie ein, denn in erster Linie sollen die Kinder Spass und Freude am sprechen bekommen.

 

“…gömer chli veruse?...”

Unsere Fruchtzwerge sind täglich in der Natur anzutreffen. Im Wald am rennen, balancieren, hüpfen und klettern, auf verschiedenen Spielplätzen, auf Wiesen am Blumen pflücken, beim Enten füttern, im Tierpark. Die Natur bietet den Kindern sehr viele Spielsachen und sie können sich so richtig austoben. Das tut einfach gut!

Zusätzlich ist Bewegung sowie frische Luft wichtig für die körperliche Entwicklung.

 

“…hesch au hunger?...”

Eine ausgewogene Ernährung ist besonders während dem Wachstum sehr wichtig. Die Ernährungspyramide der Kinder unterscheidet sich von der der Erwachsenen. Unser Menuplan ist daher auf die kindlichen Bedürfnisse abgestimmt. Gesunde, vitaminreiche Vollkorn-Nahrung ist auf unserem Tisch anzutreffen.

Zur gesunden Ernährung gehört auch ausreichend Flüssigkeit. Wir bieten den Kindern über den Tag verteilt immer wieder Wasser und ungesüssten Tee an.

An Geburtstagen und Feiertagen stehen selbstverständlich auch mal Pommes, Kuchen und Ähnliches auf dem Speiseplan.

 

  

Hygiene

“…Zähndli putze ned vergässe…”

Die Körperpflege ist eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit. Daher ist es uns ein grosses Anliegen den Kindern Freude daran zu vermitteln. Mit Liedern und verschiedenen Ritualen werden die Kinder ihrem Entwicklungsstand entsprechend zur eigenständigen Körperpflege motiviert.

 

Die Räumlichkeiten und Esswaren werden vorschriftsgemäss geputzt, verarbeitet und gelagert (wird durch Lebensmittelkontrolle abgenommen).

 

 

Elternarbeit

“…hesches im Mami scho verzellt?...”

Die Elternarbeit liegt uns sehr am Herzen. Ein offener, ehrlicher und regelmässiger Austausch gehört bei uns dazu. Wir geben den Eltern am Abend Rückmeldung über den Tag und sind für Fragen und Anliegen da. Wir bieten einmal jährlich (bei Bedarf mehr) ein Elterngespräch an.

 

 

Eingewöhnnungszeit

“…kennsch mich scho?...”

Die Eingewöhnugszeit ist sehr wichtig für das Kind. Es soll sich langsam mit einer vertrauten Bezugsperson bei uns einleben können. Wir erarbeiten gemeinsam mit den Eltern einen individuellen Eingewöhnungsplan um den neuen Fruchtzwerg so gut als möglich bei uns willkommen zu heissen.

  

 

Sicherheit

„…ich han es Bobo…“

  • Zugängliche Steckdosen sind gesichert.
  • Gefährliche Gegenstände, Materialien und Medikamente ausser Reichweite von Kindern deponiert.
  • Es ist eine Haus-Apotheke vorhanden, die immer auf dem aktuellsten Stand ist.
  • Es ist eine Notfallapotheke vorhanden, die bei jedem Ausflug mitkommt.
  • Es besteht eine Liste mit Telefonnummern von Eltern und Hausärzten aller Kinder.
  • Bei jedem Ausflug begleitet uns auch ein Handy, das mit diesen Telefonnummern sowie der Telefonnummer eines Notfallarztes programmiert ist.
  • Kinder dürfen den Lift erst alleine benützen, wenn sie damit sicher umgehen können. Dies wird jeweils mit den Eltern abgesprochen.
  • Kinder dürfen erst alleine nach draussen, wenn dies vom Alter und ihrem Entwicklungsstand her verantwortet werden kann. Wird ebenfalls mit den Eltern abgesprochen.
  • Die Kinder werden situations- und witterungsgerecht angezogen.

 

 

Personal

„…mir händ hüt mit de Fraue bachet…“

Wir suchen unser Personal, von der Leitung bis zur Praktikantin, mit Sorgfalt aus.

Durch einen grosszügigen Personalschlüssel soll kein Kind zu kurz kommen. Bei Personalsitzungen, Putzarbeiten oder Krankheit einer Betreuerin sollen die Kinder immer noch gut und sicher betreut werden. Dies ist uns ein grosses Anliegen.

Uns ist durchaus bewusst, dass in einer Kita jedes Kind mal zurückstehen muss, dies ist auch gut und wichtig für die Entwicklung, aber es soll sich in einem angenehmen und gesunden Rahmen halten.

 

 

„…au d Fraue münd lerne…“
Die Qualität unserer pädagogischen Arbeit ist uns wichtig und wird wie folgt umgesetzt:

  • Regelmässige Weiterbildungen
  • Qualifikationsgespräche mit allen Mitarbeiterinnen
  • Supervision und Fallbesprechungen

 

 

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